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Interessantes über Bilderrahmen

Nicht nur die Gemälde selbst, das Abgebildete, die angewandten Maltechniken, die Pinselführung, etc., veranlassten zahlreich zum Nachdenken und Interpretieren. Im Fokus des Interesses befindet sich auch das Drumherum eines Bildes, der Bilderrahmen, in welchem der Königsberger Philosoph Immanuel Kant lediglich eine unwesentliche Verzierung sah. Eine weitaus gewichtigere Rolle spricht diesem dagegen der französische Denker Jaques Derrida zu, indem er einen Bilderrahmen als eine duale Abgrenzung begreift, als einen inneren und einen äußeren Rahmen, der sich je nach Blickpunkt des Betrachters entweder mit der Wand oder dem Gemälde selbst vereint und somit den Betrachter vor eine unlösbare Zweideutigkeit stellt, da der Rahmen zugleich ein Teil des Bildes ist und doch nicht. Eine einfachere und romantischere Sichtweise formulierte Vincent van Gogh, der über die Bedeutung eines Bilderrahmens folgendes zu sagen wusste: "Ein Bild ohne Rahmen ist wie eine Seele ohne Körper."

Erst ab dem 16.Jahrhundert wurden Bilderrahmen vom Bild getrennt. Zuvor malte man auf Holztafeln, die aber nicht selber von den Malern hergestellt wurden. Denn dafür gab es eine eigene  Zunft, welche die Holztafeln nicht ohne Stolz bearbeitete, weshalb die Rahmen in das ganze Bild einbezogen waren. Bei größeren Formaten wurde der Rahmen an das Bild geleimt, bei kleineren Bildern waren dagegen Bildträger und Rahmen ein Ganzes.

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